Jahrestermine 2015

 

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Aktuelle Veranstaltungen in 2015

 

Pressenotiz Lippische Landeszeitung 19.02.2015
Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold unterstützt  den Verein für Schulpsychologie

FOTO: Volksbank
Hans-Jürgen Borchert - Dr. Josef Hanel - Renate Löffler

Detmold.Im Nachgang zum Volksbank-Trendforum im Landestheater Detmold mit dem Referenten Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer im Herbst letzten Jahres gab die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold jetzt die Einnahmen aus dem Kartenverkauf in Höhe von insgesamt 3.700 Euro an den Verein für Schulpsychologie Detmold e.V. weiter.

Hans-Jürgen Borchert, Prokurist der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold, überreichte Dr. Josef Hanel, 1. Vorsitzender des Vereins für Schulpsychologie, und Renate Löffler, 2. Vorsitzende, den Erlös. Dieser wird für die in diesem Jahr geplante Bildungsreihe für Psychologie und Pädagogik verwendet. „Die Förderung der Bildung von Kindern und Jugendlichen liegt uns von jeher am Herzen. Für uns ist dies eine wichtige Investition in die Zukunft“, betonte Hans-Jürgen Borchert bei der Übergabe. 

Der Verein für Schulpsychologie Detmold e.V. besteht seit 2002 und unterstützt den Anspruch des Kindes auf Erziehung und Bildung, auf die entsprechende Entfaltung seiner Persönlichkeit und auf eine altersgerechte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Lehrer, Schulpsychologen, Eltern und Interessierte haben sich in dem Verein zusammengeschlossen, um schulpsychologische Projekte zu fördern und das Förder- und Therapieangebot in der Stadt zu erweitern. Sie informieren über schulpsychologische Themen, erhöhen die Handlungskompetenz von Eltern und Lehrern und fördern die Weiterbildung von Fachkräften, die in der schulpsychologischen Arbeit tätig sind.

 

Montag, 09. März 2015, Beginn 19 Uhr
Jahreshauptversammlung
Ort:     Vereinstreff DTV von 1860
Georg-Weerth-Straße 17 in 32756 Detmold
Tagesordnung u.a.
Geschäftsbericht des Vorstandes                                                                                                              
Kassenbericht, Kassenprüfung und Entlastung des Vorstandes
Wahlen zum Vorstand
Vorhaben und Projekte

 

Mittwoch, 20. Mai 2015, Beginn 19 Uhr
Kleines Symposium 
Ort:     Aula der Gustav-Heinemann-Schule, Detmold
Thema: Raus aus den Windeln – rein in die Medienwelten?! Über Sinn und Unsinn der frühen Mediennutzung
Referentin Diplom-Pädagogin Eva Hanel, Hannover

eva-hanel
Foto: Landesstelle

Diplom-Pädagogin Eva Hanel, Hannover
ist Medienreferentin der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen. Seit 2003 Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und Prüferin bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). Seit 2013 Vertreterin der LAG der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen beim Niedersächsischen Landespräventionsrat.

Medien sind aus der Kindheit heute nicht mehr wegzudenken. Dennoch müssen Eltern und Erziehungspersonen zwischen ungefährlichen und problematischen Inhalten im Fernsehen und Internet unterscheiden, um ihre Kinder zu schützen. Zu bedenken ist, dass die Entwicklung eigener Fähigkeiten hauptsächlich durch die Schulung der eigenen Sinne erfolgt – und das geschieht am besten im realen Miteinander.

Ob Fernsehen, Kino oder digitale Medien: Angebote gibt es selbst schon für die Kleinsten – und nicht gerade wenige. Doch neben speziell auf diese Altersgruppe zugeschnittene Unterhaltung bergen diese Formate auch Gefahren. Zu viele gruselige oder spannende Momente, die Verführung zum Konsum durch Werbung und vielfältigste Online-Angebote können Mädchen und Jungen in ihrer Entwicklung beeinträchtigen. Viele kleine Kinder wissen bereits, wie sie einen Tablet-Computer bedienen, können aber noch nicht richtig sprechen…

Eva Hanel wird berichten, wie die Medienwelten von (Kindergarten-) Kindern in heutiger Zeit aussehen und ob und wie und ab wann sie die Medien sinnvoll nutzen können.

 

Montag, 22. Juni 2015, Beginn 19.00 Uhr
Sommertreffen in geselliger Runde
Ort:     Obere Mühle, Neustadt Detmold

 

Mittwoch, 24. Juni 2015, Beginn16 Uhr
Beratung zum Jahreszeugnis:  Nachprüfung? Ja, bitte!
Ort:     Vereinstreff DTV von 1860 Detmold, Georg-Weerth-Straße 17
Ferien machen und Lernen für die Nachprüfung ist bei guter Planung vereinbar. Fachleute geben Ratschläge zu einem individuellen Lernplan zum Bewältigen der Nachprüfung. Warum soll man ein ganzes Jahr verlieren, nur weil man in einem Fach versagt hat?
Moderation: Inge Ehrlicher und Dr. Josef Hanel

 

Montag, 21. September 2015, Beginn 19 Uhr
Septembertreffen
Ort:     Georg-Weerth-Straße 17 in 32756 Detmold

 

Mittwoch, 11. November 2015, Beginn 19.00 Uhr   
Bildungsreihe  24. Detmolder Symposium für Pädagogik und Psychologie
Vortrag mit anschließender Diskussion und Begegnung im Foyer
Ort:     Panoramasaal der Volksbank Detmold
Prof. Dr. Klaus Klemm referiert zum Thema
Turbo-Abitur vor dem Aus – Soll das Gymnasium in 8 oder 9 Jahren zum Abitur führen?

 

Prof. em. Dr. Klaus Klemm
FOTO: Internet

Prof. Dr. Klaus Klemm, Essen
studierte nach dem Abitur 1962 Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaft.  1977 folgte er einer Professur an die Universität Essen, dort war er 1982–1984 sowie 1994–1998 Dekan des Fachbereichs Erziehungswissenschaft.
Der weit über die Grenzen von NRW bekannte Bildungsforscher, Mitglied mehrerer Sachverständigenkommissionen, arbeitet seit seiner Emeritierung 2007  im Expertenkreis  Inklusive Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission.

Zu viel Stress, zu wenig freie Zeit, zu viel Nachhilfe. So wird das achtjährige Gymnasium vor allem von Eltern kritisiert. Trotzdem warnen Bildungsforscher vor zu raschen Korrekturen. Zwar wird aktuell in mehreren Bundesländern mit dem neunjährigen Gymnasium experimentiert und es entsteht der Eindruck, dass es einen schleichenden Abschied vom so genannten Turbo-Abitur geben kann. Zu bedenken ist aber auch, dass gerade die ersten Abschlussjahrgänge das achtjährige Gymnasium verlassen haben und es wenig Sinn macht, schon wieder etwas zu ändern und zur alten Struktur zurückzukehren.

Stress, wenig Zeit und zu viel Nachhilfe – diese Kritikpunkte lassen sich auch im Zusammenhang mit einer Reform im Tagesablauf an den Schulen diskutieren. Bevor man wieder in Aktionismus verfällt,  könnte man die Ganztagsschule stärker nutzen und einen rhythmisierten Stundenplan schaffen, also einen Wechsel zwischen Erholungsphasen und kognitiven Anforderungen. Sport, Musik, Kunst und Hausaufgaben ließen sich so besser in den gymnasialen Lernrhythmus einbauen.

2001 begann die bundesweite Umstellung vom Abitur in neun Jahren auf acht Jahre. Jetzt deutet vieles auf ein erneutes Umdenken hin, wobei jedes Bundesland sein eigenes Konzept umsetzen möchte. Wohin soll die Reise in NRW gehen, Herr Prof. Klemm?

 

Montag, 7. Dezember 2015, Beginn 19 Uhr
Wintertreffen in geselliger Runde
Ort:     Restaurant Handwerk - Ecke Bielefelder Straße / Paulinenstraße
Rückblick auf 2015 und Planung für 2016

 

Weitere Projekte in 2015 / 2016

Bildungsangebote für den Elementarbereich -  Kindergarten / Kita / Eltern
Vortrag Erfolgreich Lernen im Kindergarten
Basis: Spitzer-Vortrag auf DVD - Moderation Dr. Josef Hanel
mehrere Termine bis zu den Sommerferien
Kernstadt und 4 x Stadtteile

 

Fortbildung für Streitschlichter
Dipl.-Psych. Kurt A. Richter bietet eine Fortbildung für Streitschlichter allen weiterführenden Schulen an. Termine nach Absprache

 

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Sich ändern – statt ärgern: Kurt A. Richter bringt seine Empfehlungen aus dem „Update yourbrain“-Konzept auf einen Nenner. Die Praxis zeigt: So unterschiedlich, wie die Situationen und Zeitgenossen auch sind, denen wir im Alltag begegnen –der „Richter-Spruch“ rückt unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen in ein anderes Licht. Ob es nun darum geht, mit Verbal-Attacken fertig zu werden, Kritik hinzunehmen, oder Entgleisungen zu meistern: Der Autor eliminiert die Viren, die sich in unsere Köpfe eingeschlichen haben und lässt uns per Dialog-Methode eine verblüffend neue Sicht auf die Sachverhalte gewinnen!

 

Projekt Lernen und Sehen – Hören – Bewegen – Beraten 
DerVerein für Schulpsychologie Detmoldplant im kommenden Herbst und Winter einen weiteren Schwerpunkt in der Bildungsarbeit für den Elementar- und Primarbereich. Im Mittelpunkt stehen die Bedingungen des Lernens jeweils von einem anderen Blickwinkel aus beleuchtet. Die sensorische Integration ist die wichtigste Voraussetzung für das Lernen.

Lernen und Sehen

NN, Facharzt Augenheilkunde

Lernen und Hören  

Fachärztin Karin Rosenauer, Pädaudiologie Bad Lippspringe

Lernen und Bewegen

Iris Roth, Schulpsychologie Stadt Münster

Lernen und Beraten Dr. Beate Letschert,  Studieninstitut Niederrhein


                                                                                                
           
      

Gedacht ist eine Vortragsreihe in der VHS Detmold, zu der interessierte Eltern, vor allem aber auch Lehrer/innen der Grundschulen und alle Erzieher/innen in Kindertagesstätte, Kindergarten und OGS  besonders eingeladen werden. Wie bei allen Veranstaltungen unseres Vereines ist die Teilnahme kostenlos.