Mobbing

Zu diesem Thema gibt es sehr gute Referate z. B. unter www.schulpsychologie.de.

Vom Verein aus kann auch der aktuellen Wissensstand und über eine Zusammenfassung sinnvoller Maßnahmen für die Betroffenen im Elternhaus und in der Schule berichtet werden. Mobbing, aus dem englischen „anpöbeln“, „anmachen“, bezeichnet die systematische und gezielte Schikane eines Menschen, die über einen längeren Zeitraum ausgeübt wird. Dabei werden einzelne Kinder entweder von Einzeltätern oder kleineren Gruppen körperlich oder seelisch verletzt.

Neben den Tätern gibt es immer auch die Mitläufer, die durch ihr Schweigen und Nicht-Eingreifen das Schikanieren erst möglich machen – häufig aus Angst, selbst Opfer zu werden. Durch ihr stabilisierendes Verhalten haben die Betroffenen keine Chance mehr, aus der Opferrolle zu entkommen. Mit fatalen Folgen: Oft leiden die Opfer noch Jahre nach den Mobbingattacken unter den psychischen Störungen, da sich schnell ein negatives Selbstbild entwickelt.

Jedes siebte Kind wird irgendwann mindestens einmal zum Mobbingopfer, Tendenz: zunehmend. Daher macht man es sich zu leicht, Mobbing unter der Überschrift „Das hat es schon immer gegeben“ zu verharmlosen. Was aber kann das einzelne Kind, seine Familie und die Schule dagegen unternehmen?