Satzung des Vereins für Schulpsychologie Detmold e. V.

Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen Verein für Schulpsychologie Detmold e. V. und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Der Verein hat seinen Sitz in Detmold. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 1          Verein für Schulpsychologie Detmold e. V.

Der Verein für Schulpsychologie Detmold e. V.mit Sitz in Detmold verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Zweck des Vereins ist die Förderung von schulpsychologischen Aspekten in Bildung und Erziehung sowie die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Lern- und Leistungsstörungen (u. a. Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie, besondere Begabung, Entwicklungsverzögerungen in der Wahrnehmung, ADHS). Der Verein greift aktuelle Themen in Pädagogik und Psychologie auf und arbeitet mit Mitgliedern und Kooperationspartnern in den Schulen an deren Umsetzung.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Der Satzungszweck wird verwirklicht z. B. durch:

  • Förderung von Veranstaltungen mit pädagogischen und psychologischen Themen (z. B. Symposium für Pädagogik und Psychologie),
  • Zusätzliche Hilfen für Kinder mit Lern- und Leistungsstörungen (Beratung, Diagnose, Therapie)
  • Indirekte Hilfen für Kinder (Supervision in Schulen, Fortbildungsmaßnahmen),
  • Mitgliedschaft im Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie und im ADHS Deutschland

Zuschüsse für Intensivkurse und Trainingsmaßnahmen werden nur bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 53 A0 (finanzielle Bedürftigkeit des Elternhauses) gewährt.

 

§ 2          Finanzen
Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Verein unterhält eine Geschäftsstelle. Für die Geschäftsführung des Vereins besteht ein Aufwendungsersatzanspruch gemäß § 670 BGB für solche Aufwendungen, die durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrt-, Reise-, Porto-, Telefon-, Kopier- und Druckkosten. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben zwingend das Gebot der Sparsamkeit zu beachten. Der Anspruch auf Aufwendungserstattung kann nur innerhalb einer Frist von drei Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattung wird nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit prüffähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden.

§ 3          Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede volljährige oder juristische Person werden. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Erklärung und die Zahlung des jährlichen Mitgliedsbeitrages erworben. Sie endet, wenn dieses dem Vorstand gegenüber durch schriftliche Erklärung zum Jahresende angezeigt wird. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz Mahnung mit der Zahlung des Beitrages für ein Jahr im Rückstand ist. Die Mitglieder sind verpflichtet, einen jährlichen Mitgliedsbeitrag zu zahlen, dessen Mitgliedshöhe die Mitgliederversammlung durch Beschluss festsetzt.

 

 

§ 4          Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 5          Mitgliederversammlung
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Zur Änderung der Satzung bedarf es einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

  • Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes
  • Festsetzung der Höhe, Fälligkeit und Zahlungsweise des Jahresbeitrags
  • Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
  • Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

 

In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereiches die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.

 

§ 6          Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst zu Beginn des Jahres, muss die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich oder per E-Mail – unter Angabe der Tagesordnung – einberufen. Eine Satzungsänderung kann nur beschlossen werden, wenn sie in der Einladung angekündigt war. Der Vorstand kann jederzeit eine Mitgliederversammlung einberufen. Die Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von zwei Vorstandsmitgliedern oder einem Fünftel der Vereinsmitglieder verlangt wird.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Das Protokoll der Mitgliederversammlung ist von dem/der Vorsitzenden oder dem/der Stellvertreter/in  und dem/der Schriftführer/in zu unterschreiben. Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem/der Vorsitzenden oder dessen/deren Stellvertreter/in.

 

§ 7          Vorstand
Der Gesamtvorstand besteht aus:

  • dem/der Vorsitzenden
  • dem/der stellvertretenden Vorsitzenden
  • dem/der Schriftführer/in
  • dem/der Kassiererin

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der/die Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende. Beide sind einzelvertretungsberechtigt.

 

§ 8          Amtsdauer und Abberufung des Vorstandes
Der Vorstand ist von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Der Vorstand insgesamt oder einzelne Mitglieder des Vorstandes – soweit sie von der Mitgliederversammlung gewählt werden – können mit einer Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden Mitglieder einer Mitgliederversammlung abberufen werden.

 

§ 9          Befugnisse des Vorstandes
Der Vorstand ist verpflichtet, im Sinne des § 2 der Satzung tätig zu sein. Der Vorstand verwaltet das Vermögen des Vereins. Er ist berechtigt im Sinne des Vereinszweckes über die Mittel des Vereins zu verfügen. Zur Beschlussfassung genügt die Zustimmung von drei Vorstandsmitgliedern, die die Beschlüsse protokollieren und durch ihre Unterschrift beurkunden. Alle Maßnahmen sind nur aus vorhandenen Mitteln zu bestreiten. In der ordentlichen Mitgliederversammlung legt der Vorstand einen Kassen- und Geschäftsbericht vor.

Über die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlung werden Ergebnisprotokolle gefertigt, die vom Vorstand und der Mitgliederversammlung zu genehmigen sind. Die Ergebnisprotokolle werden von dem/der Schriftführer/in und dem/der Vorsitzenden unterschrieben.

 

§ 10        Auflösung
Der Verein kann sich auflösen, wenn 2/3 der anwesenden Mitglieder der Auflösung zustimmen. Sein Vermögen fällt in diesem Fall oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke der Stadt Detmold (Fachbereich 4 Schule, Bildung und Sport) anheim, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.

 

Beschlossen von der Gründerversammlung in Detmold am 30. Mai 2001
Geändert und ergänzt in der Mitgliederversammlung am 14. März 2011