Aktuelle Veranstaltungen

Vereinsgeschichte 2001 bis2014
vorgestellt auf dem Bundeskongress Schulpsychologie in Landshut 2014

 

Am 30.05.2001 kommen 22 Personen zusammen, um den Verein für Schulpsychologie Detmold e.V. zu gründen. Anlass der Vereinsgründung ist eine Unterstützung der Lernwerkstatt des kommunalen Schulpsychologischen Dienstes über die Möglichkeiten einer Kommune hinaus. Im Jahr 2014 hat der Verein 56 Mitglieder, darunter Fachkräfte aus Pädagogik und Psychologie, Eltern und andere interessierte Bürger/innen.

 

  • Ausgangssituation 2001

Der Verein für Schulpsychologie Detmold e. V. ist im Jahre 2001 gegründet worden und strebt eine größere Verbreitung schulpsychologischer Themen und Ziele in Detmold und Umgebung an. Zweck des Vereins ist die Förderung von schulpsychologischen Aspekten in Bildung und Erziehung sowie die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Teilleistungsstörungen in der Detmolder Lernwerkstatt, einer Einrichtung des Schulpsychologischen Dienstes der Stadt Detmold. In der Lernwerkstatt erhalten Schülerinnen und Schüler mit Teilleistungsstörungen (Legasthenie, Dyskalkulie, Entwicklungsverzögerungen in der Wahrnehmung) konkrete therapeutische Hilfen.
Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.
Mitglied des Vereins kann jede volljährige oder juristische Person werden, der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 1 Euro pro Monat, also 12 Euro im Jahr.

Internetadresse: www.SchuPs.de
Der kommunale Schulpsychologischer Dienst richtet nach dem Vorbild von Münster eine Lernwerkstatt ein. Alle im § 35a KJHG – Berechtigte der 13 Detmolder Grundschulen erhalten ein Förderangebot. Daraus ergibt sich fast zwangsläufig die Notwendigkeit, über einen Verein weitere fachliche und finanzielle Unterstützung zu erhalten. Die erste Vorsitzende ist Beratungslehrerin an einer Gesamtschule, die dort lange Jahre den LRS-Förderunterricht organisiert hat.

Eine Beratungslehrerin ist Vorsitzende des Vereins und lädt zu monatlichen Treffs ein.
Die meisten Eltern der LW-Kinder werden Mitglied im Verein.
Honorarkräfte in der LWerhalten die Möglichkeit zur Fortbildung.
Honorarkräften wird die Teilnahme an Kongressen ermöglicht.

Satzung, Gericht, Finanzen und Gemeinnützigkeit: siehe unter www.SchuPs.de
            Beschlossen von der Gründerversammlung in Detmold am 30. Mai 2001
Geändert und ergänzt in der Mitgliederversammlung am 14. März 2011
Eintrag in das Vereinsregister beim Amtsgericht Detmold
Notargebühren: 100 DM Amtsgericht + 37,12 DM Notar
Ein Notar wird benötigt auch bei  Änderungen der Satzung,

Anerkennung der Gemeinnützigkeit
muss beimFinanzamt beantragt werden:
Der Vorstand des Vereins bittet um die Einleitung der notwendigen Schritte zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Außerdem sollen Spendenquittungen ausgestellt werden für den Fall, dass der Verein Spenden erhält und entsprechende Bescheinigungen wünscht.

Finanzen        
Spenden und Geldbußen über das Amtsgericht
Beiträge der Mitglieder
Gemeinnützigkeit und das Sponsoring durch die Volksbank

Mitgliederzahlen
in der Zeit 2001 bis 2014schwanken von 22 über 80 auf heute62.

  • Situation 2005

 

Nach politischem Beschluss wird aus der Lernwerkstatt das Förderzentrum, das autonom wird, da in Detmold etwa im Gegensatz zum Kreis Lippe oder zur Stadt Münster die Diagnosestelle – der Schulpsychologische Dienst -  und die darauf aufbauende Therapie im § 35a KJHG gemäß dem KICK getrennt werden musste. Dazu ein Zitat von B. Russell: „Die Wissenschaftler bemühen sich oft, das Unmögliche möglich zu machen. Die Politiker bemühen sich manchmal, das Mögliche unmöglich zu machen“.

 

Der Verein verliert das Interesse am Förderzentrum, da der Leiter aus dem Verein austritt und nunmehr niemand von der Psychologie als Therapeut im Förderzentrum integriert ist.

Es finden weiterhinvierteljährliche Treffs als Stammtische statt sowie und zweigrößere Bildungsveranstaltungen.

Logo 2001

Logo 2010


Verein für Schulpsychologie Detmold e.V.


Geschäftsstelle:
Ida-Gerhardi-Weg 7 in 32756 Detmold

 

Zäsur in 2010
Im Jahr 2010 - nach Pensionierung Dr. Hanel – lösen sich die kommunalen Schulpsychologischen Dienste von Detmold, Lemgo, Lage und Bad Salzuflen auf und bilden die Regionale Schulpsychologische Beratungsstelle des Kreises Lippe (RSB-L). Die Bildungsreihe Symposium für Pädagogik und Psychologie übernimmt der Verein für Schulpsychologie Detmold und zwar als „Kleines“ Symposium im Frühjahr und als „Großes“ Symposium im Herbst in den Räumen der Volksbank Detmold.

 

  • Situation 2014

Der Verein für Schulpsychologie Detmold e.V. bietet Eltern und Fachleuten aus Pädagogik, Psychologie und Medizin eine Plattform des Austausches und der Hilfe bei schulpsychologischen Fragen wie Legasthenie, Dyskalkulie, Defizite in der Aufmerksamkeit, Hochbegabung, etc.

  • Wir informieren über Themen aus Pädagogik und Psychologie.
  • Wir erhöhen die Handlungskompetenz von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern.
  • Wir ermöglichen Fortbildungen.
  • Wir treten für gute Ideen und Neuerungen im Umfeld von Schule ein.
  • Wir engagieren uns im Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie sowie
  • im Bundesverband ADHS Deutschland.

 

Das aktuelle Vereinslebenstellt sich im Jahresrhythmus so dar:

  • Frühjahr-Treffen
  • Mitgliederversammlung
  • Kleines Symposium im Frühjahr– Schwerpunkt Eltern und Schüler
  • Aktion zur Zeugnisvergabe Nachprüfung: ja bitte
  • Sommertreffen
  • Herbsttermin
  • GroßesSymposium im Herbst – Schwerpunkt Institution Schule
  • Jahresabschlusstreffen 

Eine Einzelfallberatung bei Vereinsmitgliedern findet hin und wieder statt, Supervision, Vorträge, etc. sind zurzeit wenig gefragt.

 

  • Bildungsaktivitäten

Bildungsreihe Symposium für Pädagogik und Psychologie
Zunächst ergänzen sich städtische Dienststelle und Verein, nach der Integration in die RSB-L  ab 2005 ist der Verein der alleinige Veranstalter. Der Verein erhält jedes Jahr einen namhaften Betrag zur Durchführung der Bildungsreihe.

Das Symposiumfür Pädagogik und Psychologie war schon immer ein Schwerpunkt im kommunalen Schulpsychologischen Dienst der Stadt Detmold. In der Kommune sind Gelder immer knapp und Geldgeber fördern lieber Vereine als eine Institution in der Stadtverwaltung.
Fortbildungswünsche etwa der Honorarkräfte in der Lernwerkstatt lassen sich leichter im Verein regeln und – gemeinnützige Vereine erhalten eher Spenden- und Bußgelder als eine Dienststelle im Kreis oder in einer Stadt.

 

Übersicht über die Bildungsreihe Detmolder Symposium seit 2004
13. Detmolder Symposium  2004             200 Besucher
TV-Moderatorin Petra Gerster und Christian Nürnberger:
Warum wir wieder über Erziehung reden sollten

Foto: LZ Detmold

 

Petra Gerster und ihr Mann Christian Nürnberger sprachen fast unwidersprochen ihre Wahrheiten aus und schließen mit der Feststellung. "So kann es nicht weitergehen".
Petra Gerster erklärt mit geschulter Moderatorinnen-Stimme: "Eine gute Bildung setzt eine gute Erziehung voraus." Und die Familie spiele dabei eine Schlüsselrolle. Konkreter: "Der erste Ort für Bildung ist die Familie."
Bücher: "Der Erziehungsnotstand" und
"Stark für das Leben".

 

14. Detmolder Symposium 2005200 Besucher
Prof. Dr. Peter Struck, Hamburg
Die 15 Gebote des Lernens – Schule nach PISA

 

"Lernen, selbst zu lernen, und nicht wiedergeben, was der Lehrer Ihnen vorerzählt hat", bringt Professor Dr. Peter Struck sein Anliegen auf den Punkt. Auf Einladung des Schulpsychologischen Dienstes und des Vereins Schulpsychologie referierte der Pädagogikprofessor der Universität Hamburg im prall gefüllten Saal im "Haus der Immobilie" über die "15 Gebote des Lernens".

 


                               Hanel – Ehrlicher - Struck
                               Foto: Hanel

 

15. Detmolder Symposium 2006                                    200 Besucher und 300 Schüler
Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Hannover
Medienverwahrlosung als Ursache von Schulschwierigkeiten


Pfeiffer – Ehrlicher – Hanel       Foto: Hanel

Pfeiffer stellte die Ergebnisse einer Schülerbefragung vor von 17.000 Neuntklässlern und 6.000 Viertklässlern aus allen Bundesländern. Pfeiffer berichtet über die Rolle der Medien im Leben von Schülerinnen und Schülern der 4. bzw. der 9. Klasse und beleuchtet Zusammenhänge zwischen Mediennutzung und schulischer Leistung sowie anschließend zwischen Mediennutzung und Gewaltverhalten…

Pfeiffer spricht am nächsten Tag vor 300 Schüler/innen der Gesamtschule.

 

 

16. Detmolder Symposium  2007                                                         450 Besucher
Dr. Bernhard Bueb
Die Wiederentdeckung der Disziplin

 

Bernhard Bueb hält vor 450 Zuhörern ein Plädoyer für mehr Disziplin in der Erziehung und spricht sich für den Abschied von der Belehrungsschule aus.

Mit leiser, unaufgeregter Stimme stellte Bernhard Bueb die Liebe in den Mittelpunkt der Erziehung. Er beklagte das Verschwinden der Kindheit, durch die viel zu frühe Konfrontation mit Gewalt und Sexualität im Fernsehen, bei Computerspielen oder im Internet. Daraus resultiere eine Grundhaltung, die er charakterisierte als»Ich-Alles-Sofort-Generation« 


Foto: LZ Detmold

 

 

 

 

 

 

17. Detmolder Symposium 2008                                                   etwa 200 Besucher
Prof. Dr. Rainer Dollase, Bielefeld
Lernen mit Lust. Welche Maßnahmen sind sinnvoll?


                                  Hanel – Löffler – Dollase            Foto: Hanel

Die Schulpsychologie darf nicht weiter ein Schattendasein führen. Auch nach den 50 neuen Stellen in NRW liegt Deutschland in der Relation Schulpsychologie zu Schülerschaft im europäischen Vergleich an vorletzter Stelle, nur der Inselstaat Malta weist eine ungünstigere Relation auf.  In der anschließenden Aussprache wird betont, dass sich Schule weiter entwickeln muss, sowohl in der Lehrerausbildung wie auch in der Beteiligung von Professionen, die die Pädagogik ergänzen können. Die Schulpsychologie gehört als wichtiges Unterstützungssystem für Schule in erster Linie dazu. 

18. Detmolder Symposium 2009                                    etwa 150 Besucher
Prof. Dr. Peter Struck
Mobbing und Lernen


Struck sieht das Thema Mobbing vor allem als logische Folge unseres Schulsystems, das dringend umgestaltet gehört. Er skizziert in seinem Vortrag vorwiegend die Hintergründe der Schulmisere und analysiert die misslichen Strukturen in Schule und im Elternhaus.
So ist es für ihn nur folgerichtig, dass unser Schulsystem in Vergleichsstudien zu den vier Schlusslichtern in der pädagogischen Welt gehört. Gewalt in der Schule und auch Mobbing würden nicht den jetzigen Stellenwert einnehmen, wenn endlich bessere pädagogische Bedingungen für das Lernen geschaffen würden.


                     Foto:  Struck

19. Detmolder Symposium  am 17.11.2010         etwa 140 Besucher
Eva Zeltner-Tobler(erkrankt, vertreten durch Ehemann Prof. Dr. Zeltner)
Der Tanz um das goldene Kind - Schülerinnen und Schülern gerecht werden 


   Hanel – Löffler – Zeltner  Foto: Hanel

Eva Zeltner hat mit zahlreichen Büchern und Veröffentlichungen nicht nur in der Schweiz vehement Stellung bezogen im Feld Erziehung und Schule und hebt sich als Psychologin wohltuend ab von Gehorsamspädagogen wie Bernhard Bueb (Lob der Disziplin) und Medizinern wie Michael Winterhoff (Warum unsere Kinder Tyrannen werden). Jeder Verantwortliche in Familie und Schule muss das richtige Maß an Liebe in der Erziehung des Kindes selber finden und darf sich nicht alleine auf fremde, noch so gut gemeinte Ratgeber verlassen.

10 Jahre -  Vereinsjubiläum 2011150 Besucher
Festvortrag von Prof. Dr. Rainer Dollase am 30. Mai 2011 in Detmold
Über Lust und Last beim Lernen

Betonung der Klassenmanagementfunktion eines jeden Pädagogen: Jeder muss die Fähigkeit haben, eine Klasse zu führen.

Unabdingbar ist dabei die Beschäftigung mit der Psychologie: Entwicklungspsychologie, Lernpsychologie, Beratungspsychologie.

Dollase engagiert sich in der Ausbildung von Lehrern und Psychologen.Er fordert europäische Standards in der Schulpsychologie, auch für NRW und die anderen Bundesländer.


Foto: HanelDollase – Löffler – Hanel

 

20. DetmolderSymposium  2011200 Besucher
Dr. JörgDräger: Dichter, Denker, Schulversager
VorstandBertelsmannstiftung

 


Foto: Dräger

 

„Deutschlands Zukunft entscheidet sich  im Klassenzimmer“ - so der Untertitel. Seine Kernaussage lautet: Gute Schulen machen guten Unterricht, wenn die Lehrkräfte die notwendigen Kernkompetenzen besitzen. Damit vertritt Dräger eine vergleichbare Position, die schon Prof. Dollase als Hauptforderung im Frühjahr auf der Jubiläumsveranstaltung des Vereins formulierte. „Gute Bildung ist machbar, auch in Deutschland“ ist sich Jörg Dräger sicher. Die Auseinandersetzung mit unserem Bildungsystem ist sein Beruf.

 

Veranstaltung Kleines Symposium 2012                         80 Besucher
Prof. Dr. Dagmar Hoffmann: Facebook@Co
Schüler/innen leben heute in digitalen Welten – gefährlich???

 

Hoffmann ist Professorin für Medien und Kommunikation an der Philosophischen Fakultät der Universität Siegen.  Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen Medien- und Jugendforschung.

Ohne die Gefahren zu verschweigen, plädiert die Professorin für einen verantwortungsvollen Umgang mit den sozialen Netzwerken im Internet.
Keine Entwarnung für Facebook@Co, aber die
Professorin relativiert jedoch die Gefahren von Online-Portalen.


              Foto: Hoffmann

21. Detmolder Symposium 2012                                                    180 Besucher
Wolfgang Vogelsaenger: Neue Lust auf Schule - Deutscher Schulpreis 2011

Der Schulleiter der Gesamtschule in Göttingen, Wolfgang Vogelsaenger, berichtet schwungvoll und mit Humor über die Besonderheiten an seiner Schule. Wenn eine Schule von sich berichten kann, dass fast alle Lehrkräfte erst mit 65 Jahren in Pension gehen und dieser Schule darüber hinaus als Pensionäre weiter dienen möchten, dann muss schon viel Lust an der Schule im Spiel sein. Auch die Leistungsbilanz spricht für sich, so stammt die beste Abiturientin Niedersachsens von dieser Schule.


Foto: LZ Detmold

Kleines Symposium 2013                                                                 35 Besucher
Walter Schmidt: Lehren und Lernen oder Morgenstund ist ungesund …


Foto: Schmidt

Walter Schmidt hat Geographie studiert, ist Journalist und Bestsellerautor. Er klopft einige der bekanntesten Lebensweisheiten aus dem Bereich Lehren und Lernen auf ihren sachlichen Gehalt ab und denkt darüber nach, ob sie uns noch Orientierung bieten können:

Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir. Aller Anfang ist schwer. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.  Morgenstund hat Gold im Mund.  

 

22. Detmolder Symposium 2013                                   180 Besucher
Prof. Dr. Rainer Dollase: Inklusion – Lust, Last oder Überforderung?

Dollase tritt für eine sanfte Inklusion ein.
Ideologische Voreingenommenheit oder politische Wunschvorstellungen sind schlechte Ratgeber für die Debatte um die Inklusion. Das Zusammenleben von behinderten und nicht behinderten Menschen ist - bedingt – möglich, auch in der Schule.

Der allgemeine Rückgang der Schülerzahlen führte in den letzten Jahren nicht automatisch zu einem Rückgang derSchülerzahlen in Förderschulen.
Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt „emotionale und soziale Entwicklung“ weisen im Primarbereich wie im Sekundarbereich seit geraumer Zeit steigende Schülerzahlen auf. 


    Foto: Dollase

Vortrag / Lesung – Kleines Symposium 2014  70 Besucher
Louise Jacobs: Fräulein Jacobs funktioniert nicht


                  Buchtitel Louise Jacobs

Die Tochter der „Jacobs“ Kaffee-Dynastie leidet seit ihrer Kindheit unter Legasthenie und Dyskalkulie. Jetzt hat Louise Jacobs mit 32 Jahren ihr drittes Buch veröffentlicht.

Behütet aufgewachsen, bemerkt Louise Jacobs schnell, wie anders sie in vielen Bereichen ist, sie funktioniert einfach nicht so wie ihre fünf Geschwister. Und das, obwohl ihre Familie ihr jede nur denkbare Unterstützung angedeihen lässt.

In der spannend geschriebenen Biografie kann jeder nachvollziehen, wie groß der Druck eines Kindes mit Legasthenie oder Dyskalkulie ist, normal sein zu wollen wie alle anderen, zu funktionieren. Louise Jacobs gibt nicht auf, weil sie beginnt, die Teilleistungsschwäche als Chance zu verstehen.

 

23. Detmolder Symposium 2014160 Besucher
Prof. Dr. Jens Holger Lorenz: Rechenschwäche - Dyskalkulie
Rechenstörungen bei Kindern oder wie kommt die Zahl in den Kopf?

 

Jens Holger Lorenz ist Pädagoge und Psychologe, Professor für Mathematik und ihre Didaktik an den Pädagogischen Hochschulen Ludwigsburg und Heidelberg, jetzt Seniorprofessor an der Uni Frankfurt.

Lorenz hat über Jahrzehnte hinweg dienationale und internationale Forschung über die Rechenschwäche maßgeblich beeinflusst.  Der renommierte Wissenschaftler  hat lange Zeit in unserer Region gelehrt und gilt als “Dyskalkulie-Papst“.

 


         Foto: Lorenz

Etwas überheblich kann man so zusammenfassen:

Also lautet ein Beschluss:
Dass der Mensch was lernen muss.
Nicht allein das Abc
bringt den Menschen in die Höh,
nicht allein im Schreiben, Lesen
übt sich ein vernünftig Wesen;
nicht allein in Rechnungssachen
soll der Mensch sich Mühe machen;
sondern auch der Weisheit Lehren
muss man mit Vergnügen hören.
Dass dies in Detmold mit Verstand geschah
war der Verein für Schulpsychologie da.

Dr. Hanel im November 2014