Vorträge

Der Verein für Schulpsychologie Detmold e. V. bietet Schulen, OGS, Kindergärten, Kindertagesstätten, Familienzentren und anderen Institutionen die Möglichkeit, Vortragsthemen oder andere Formen von Weiterbildung an. Themen können u.a. sein:

 

Mobbing in der (Grund-) Schule

Schulpsychologe Dr. Josef Hanel berichtet über den aktuellen Wissensstand und über sinnvolle Maßnahmen für die Betroffenen im Elternhaus und in der Schule. Mobbing, aus dem englischen „anpöbeln“, „anmachen“, bezeichnet die systematische und gezielte Schikane eines Menschen, die über einen längeren Zeitraum ausgeübt wird. Dabei werden einzelne Kinder entweder von Einzeltätern oder kleineren Gruppen körperlich oder seelisch verletzt.

Neben den Tätern gibt es immer auch die Mitläufer, die durch ihr Schweigen und Nicht-Eingreifen das Schikanieren erst möglich machen – häufig aus Angst, selbst Opfer zu werden. Durch ihr stabilisierendes Verhalten haben die Betroffenen keine Chance mehr, aus der Opferrolle zu entkommen. Mit fatalen Folgen: Oft leiden die Opfer noch Jahre nach den Mobbingattacken unter den psychischen Störungen, da sich schnell ein negatives Selbstbild entwickelt.

Jedes siebte Kind wird irgendwann mindestens einmal zum Mobbingopfer, Tendenz: zunehmend. Daher macht man es sich zu leicht, Mobbing unter der Überschrift „Das hat es schon immer gegeben“ zu verharmlosen. Was aber kann das einzelne Kind, seine Familie und die Schule dagegen unternehmen?

 

Hausaufgaben ohne Stress
Immer Ärger mit den Hausaufgaben?

Ohne Zweifel führen die Hausaufgabenprobleme die Hitliste der Schulprobleme von Eltern und Kindern an. Wie Eltern eine bestehende Konfliktlage entschärfen können, ist Inhalt des Vortrages mit anschließender Diskussion. Viele betroffene Eltern und auch Lehrpersonen sind der Ansicht, dass die Wirksamkeit von Hausaufgaben vor allem mit der investierten Zeit zusammen hängt gemäß der Überzeugung: je länger ein Schüler an den Hausaufgaben sitzt, desto höher ist auch sein Lernerfolg.

Die Forschung kann dies jedoch nicht bestätigen. Entscheidender ist beim zeitlichen Engagement die Art und Weise, wie sich der Schüler mit den Hausaufgaben beschäftigt. Mit anderen Worten: Die Qualität ist entscheidender als die Quantität. Eltern sind nicht die Hilfslehrer/-innen der Nation. Schon der Pädagoge Hugo Gaudig wusste bereits vor 100 Jahren, dass Hausaufgaben schnell zu einem „Hausfriedensbruch“ führen können. So weit muss es nicht kommen. Es gibt Möglichkeiten, den Ärger mit den Hausaufgaben in Grenzen zu halten.  Wie Eltern und Kindern dies gelingen kann, ist Thema der Vortragsveranstaltung.

 

Erfolgreich lernen in Kindergarten und Schule
Vorwort - DVD von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer - Diskussion

 

Mit dem neuen Schuljahr wünschen sich Eltern, Lehrer und Kindergärtnerinnen viele Lernerfolge für ihre Kinder. Diese stellen sich oft von alleine ein, manchmal jedoch erweist sich das Lernen als sperrig und flüchtig. Warum das so ist, kann die Neurowissenschaft durch bildgebende Verfahren der Vorgänge im Gehirn erklären.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Vortrag von Prof. Dr. Dr. Spitzer (auf CD) zum Thema „Erfolgreich lernen in Kindergarten und Schule“. Spitzer wurde in Medizin und in Philosophie promoviert und hat die Erforschung des Lernens in den Mittelpunkt seiner Arbeit gestellt. Er schafft es immer wieder, die Erkenntnisse der Neurowissenschaft in verständlicher und kurzweiliger Form auf den Lernalltag in Schulen, Kindergärten und wo immer gelernt wird, zu übertragen.

Nach seiner Meinung wären viele Paukstunden unnötig, wenn nur richtig gelernt würde. Offensichtlich gelingen schulische Lernvorgänge häufig nicht oder sind nicht von Dauer. Jeder erinnert sich, wie schnell nach Klassenarbeiten das eben noch Gelernte wieder vergessen wurde. Schüler und Lehrer erleben es ständig. Solche Einzelheiten werden vergessen, wenn sie mit dem vorhandenen Wissen unverbunden bleiben oder nicht gebraucht werden. Eingeladen zu dieser Veranstaltung sind Unterrichtende in Kindergarten und Schule, aber auch interessierte Eltern und die Fachöffentlichkeit.

 

 

Vom Umgang mit dem überaktiven Kind

Überaktive Kinder können Eltern und Pädagogen zur Verzweiflung bringen. Bewegungsunruhe, Konzentrationsschwäche, Launenhaftigkeit und häufig damit verbundene Wahrnehmungsstörungen stellen hohe Anforderungen an das Umfeld des Kindes. Sehr viel Verständnis, sehr viel Geduld und eine besonders durchdachte Erziehung sind nötig, um diesen Kindern dennoch eine halbwegs geglückte Entwicklung zu ermöglichen. Oftmals geht es nicht ohne Hilfe von außen.

Der heute für dieses Störungsbild gängige Begriff ADHS bedeutet Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom mit oder ohne Hyperaktivität. Es ist manchmal recht schwierig, diese Diagnose eindeutig zu stellen, da sich die  ADHS - Symptome von anderen Störungsbildern nur schwer unterscheiden lassen.  

Entscheidend für den weiteren Lebensweg der ADHS - Kinder sind Verständnis für die Schwierigkeiten einerseits und Unterstützung bei den Schulproblemen andererseits. Eingeladen sind betroffene Eltern sowie Unterrichtende in Kindergarten und Schule, aber auch die interessierte Fachöffentlichkeit.

 

Rechenschwäche – Dyskalkulie: Wie kommt die Zahl in den Kopf?

 

Hilfen bei Lese-Rechtschreibeschwäche (LRS, Legasthenie) 
Immer diese Rechtschreibfehler
Hilfe, wir schreiben ein Diktat
Das Rechtschreibspiel nach Arndt Stein
Freude am Lesen wecken

 

Legasthenie (LRS), Dyskalkulie und außerschulische Förderung von Teilleistungsschwächen durch § 35a KJHG
Eingliederungshilfen bei LRS und Dyskalkulie
Sichtweise des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie
Möglichkeiten durch die Jugendhilfe in NRW

 

Hochbegabung
Hochbegabte Kinder finden und fördern

 

Erziehung
Der Tanz ums goldene Kind: Für mein Kind nur das Beste
Eltern zu sein, ist heute schwieriger denn je. Mütter und Väter wissen, was in der Entwicklung eines Kindes alles schief laufen kann und bemühen sich, gute Erzieher zu sein. Dabei tun sie oft des Guten zu viel und damit ihrem Nachwuchs keinen Gefallen.
Wer nicht erzieht, macht auch nichts falsch - oder?
Über den richtigen Stil in der Erziehung 
Verwöhnte Kinder kennen keine Vorfreude
Lob, Tadel, Strafe - Erziehungsverhalten der Eltern bei grundschulpflichtigen Kindern
Da rede ich mir den Mund fusselig
Bitten, ermahnen und sogar schimpfen - unser Kind hört einfach nicht auf uns. Woran mag das liegen und was können wir tun?

 

Schulreife, Schulfähigkeit
Mein Kind kommt in die Schule: Tipps für einen guten Schulstart
Die Einschulung steht an und Eltern stellen sich häufig die Frage: „Ist mein Kind überhaupt schon schulfähig? Eine typische Frage vieler besorgter Eltern, denn es hat sich nicht nur bei bildungsbewussten Eltern längst herum gesprochen, dass mit dem Eintritt in die Grundschule ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Schritt ins Leben des Kindes getan wird oder werden muss.

Schulpsychologe Dr. Josef Hanel wird den Begriff Schulfähigkeit erklären und außerdem erläutern, welche konkreten Verhaltensweisen „schulreife“ Kinder auszeichnen und wie Schulfähigkeit entsteht. Es wird aufgezeigt, ob und wann Eltern und Pädagogen Kinder mit gezielten Übungen auf den Schulbeginn vorbereiten können und sollen, oder ob eine nachhaltige Persönlichkeitsentwicklung zur Schulfähigkeit beiträgt.

 

Konzentration, Aufmerksamkeit
Hilfe, mein Kind kann sich nicht konzentrieren
Ursachen von Konzentrationsstörungen
10-Punkte-Katalog zum Thema Konzentration und Aufmerksamkeit
Nun konzentrier dich doch endlich
Es gibt viele Mittel, die Konzentration zu fördern, ständiges Ermahnen ist das schlechteste.
Das Aufmerksamkeitstraining nach Lauth und Schlottke