Kategorie: Allgemein
Lernwerkstatt Detmold
Vortrag Dr. Hanel am 11.09.2024
Thema:
Bildungsgerechtigkeit, Legasthenie und Dyskalkulie
Nachhaltiges Lernen in der Schule von morgen
Hier sind die links zu abstract und Vortragsfolien.
Hyperaktive Kinder
Die Broschüre „Vom Umgang mit dem überaktiven Kind“ steht hier zum download zur Verfügung.
Bildungsforum Grundschule 2023
Vom Umgang mit dem überaktiven Kind
Überaktive Kinder können Eltern, Erzieherinnen und Pädagogen zur Verzweiflung bringen. Die Bewegungsunruhe, Konzentrationsschwäche, Launenhaftigkeit und häufig damit verbundene Wahrnehmungsstörungen dieser Kinder stellen hohe Anforderungen an das Umfeld des Kindes. Der Verein für Schulpsychologie Detmold bietet im Bildungsforum eine Informations- und Fortbildungsveranstaltung für diese Zielgruppe an.
Nicht der Kopf ist das Problem
Hier ist der LZ-Artikel zum Tag der Legasthenie:
“Nicht der Kopf ist das Problem – sondern der Unterricht”
Osterferien nutzen
Der Detmolder Schulpsychologe Dr. Josef Hanel empfiehlt Schülern, die Osterferien zu nutzen, um sich auf das restliche Schuljahr vorzubereiten. Er hat wertvolle Tipps, wie es mit dem Lernen klappt.
Den Presseartikel vom 2023-03-30 veröffentlichen wir hier mit freundlicher Genehmigung der LZ.
Jugendliche und Gaming
Wenn Jugendliche nur noch vor dem PC sitzen
Computerspiel ist nicht gleich Spiel. Vielfach sind versteckte Kosten inklusive, Gewalt wird verherrlicht, Übergewicht bei jungen Menschen nimmt zu. Der Verein Schulpsychologie warnt und klärt auf.
Lesen Sie mehr im Beitrag der LZ vom 6. Dezember 2022 den wir hier freundlicherweise veröffentlichen dürfen.
Bildungsgerechtigkeit
Weitere Artikel sind unter Schule und Wissen aufrufbar.
Bildungsauftrag der Schule
Angesichts der bedrückenden Schulsituation in der Corona-Pandemie, besonders für Kinder mit Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie, erinnert der Verein daran, dass wie in allen 16 Bundesländern im Schulgesetz NRW ausschließlich auf den Bildungsauftrag der Schule Bezug genommen wird, wohl wissend, dass hier der beste Lernort für Schüler/innen ist und nicht in einem außerschulischen privaten Institut. Es ist die Pflicht des Staates, der Schule die erforderlichen Ressourcen für eine individuelle Förderung zur Verfügung zu stellen.
§ 1 Recht auf Bildung, Erziehung und individuelle Förderung
(1) Jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung. Dieses Recht wird nach Maßgabe dieses Gesetzes gewährleistet.
Jeder Kostenrechner wird zugeben müssen, dass die schulinterne Förderung wesentlich einfacher, zielorientierter und kostengünstiger ist als der Umweg über Jugendamt und Kinder- und Jugendpsychiatrie im § 35a KJHG. Politik und Ministerium müssen umdenken und den Mut haben, die Förderung bei Legasthenie und Dyskalkulie vom Staub der Bürokratie zu befreien und diese als Kernaufgabe der Pädagogik einer jeden Schule nicht nur zu reklamieren, sondern auch mit zusätzlichen finanziellen und personalen Mittel zu ermöglichen. Das Outsourcen von Teilleistungsschwächen wie Legasthenie und Dyskalkulie ist nicht mehr hilfreich, denn eine gute Förderung in Kleingruppen in der Schule unterscheidet sich nicht substanziell von einer außerschulischen Therapie. Für Kinder aus bildungsfernen oder Migrationsfamilien bleiben außerschulische Institute ohnehin in der Regel verschlossen.
Insofern lässt sich die Corona-Pandemie auch als Chance für einen vielversprechenden Neubeginn in Schule und Schulpsychologie begreifen. Der Verein hat nicht nur über die Teilnahme an Bildungskongressen versucht, auf diese Richtungsänderung aufmerksam zu machen, sondern auch die Fachöffentlichkeit und die Politik informiert. Vielleicht wird sich mit der Landtagswahl im Mai etwas ändern.
Sehr begrüßen würde es der Verein, wenn sich die örtliche Schulpsychologie stärker in das Vereinsleben einbringen würde.
